Haarausfall Mineralstoffe
Bereits seit einigen Jahren sind sich Forscher und Mediziner einig, dass ein Mangel an dem Mineralstoff Eisen einer der möglichen Ursachen für starken Haarausfall bei Frauen sein kann.
Eisen ist ein Bestandteil des Blutfarbstoffs Hämoglobin und ist unabdingbar für den Transport von Sauerstoff zu den Körperzellen. Wenn nicht genug Eisen im Körper vorhanden ist, werden die haarbildenden Zellen vermutlich nicht ausreichend versorgt und es kann zu Haarausfall kommen.
Vergleichsstudien in der Vergangenheit zeigten, dass ein großer Teil Frauen, die unter starkem Haarausfall litten, verglichen mit der Allgemeinbevölkerung nur wenig Eisen im Körper gespeichert hatten.
Der genetisch bzw. hormonell bedingte starke Haarausfall und die Glatzenbildung bei Männern ist im Normalfall durch Zugabe an Mineralstoffen wie Eisen, Calcium oder Zink in der Regel nicht aufzuhalten, da hier andere Faktoren ein Rolle spielen, die bei Frauen nicht gegeben sind. Doch eine ungesunde Lebensweise kann den Prozess noch beschleunigen. Durch vermehrte Aufnahme von Niktion in den Organismus können sowohl bei Frauen wie bei Männern die Haarwurzeln angegriffen werden und so zu Haarausfall führen.
Unter Eisenmangel leiden besonders häufig Frauen mit starker Monatsblutung und Vegetarier, da der wichtigste Eisenlieferant Fleisch ist. Besonders eisenhaltig sind rote Fleischsorten wie Rind- und Schweinefleisch. Pflanzliche Eisenlieferanten sind Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Cashewnüsse und Sonnenblumenkerne.
Bei Haarausfall bei Frauen, bei denen keine andere Krankheit diagostiziert wird, treten neben Eisenmangel auch Calcium- und Zinkmangel auf, die auch unter anderem für den Aufbau und die Struktur der Haare verantwortlich sind. Ein entsprechender Mangel macht die Haare dünner und anfälliger gegen schädigende Umwelteinflüsse. Die richtige Kombination aus Mineralstoffen sind wichtig für den gesamten Organismus und können starken Haarausfall verhindern.